16. April 2018 jkoenig

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Über die Bio-Mühle von Monika Drax

Seit über hundert Jahren führt die Bartmühle den neuen Namen »Drax« – ein Familienbetrieb im oberbayrischen Haag bei Wasserburg, südöstlich von München, der auf feinste Biomehle fokussiert ist. Die Müllerin Monika Drax begann ihre Lehre 1992 im heimischen Betrieb und hat nicht nur diese biografische Parallele mit Julius Brantner gemein, der seine Ausbildung in der Backstube seines Vaters machte.

Zudem verbindet Monika und Julius ein enorm hoher Qualitätsanspruch. »Da haben sich die richtigen gefunden«, schmunzelt die Müllerin, und erzählt, dass Julius ihre Mühle erst besuchen und die Mehle testen wollte, bevor er sich entschied, seine Biomehlsorten ausschließlich von ihr zu beziehen.

Zwanzig Landwirte aus der nahen Umgebung beliefern Monika Drax mit dem Biogetreide, das sie teils seit weit über 10 oder 20 Jahren anbauen. »Ich kann alles zurückverfolgen, bis zur Flurnummer. Und so gebe ich eine gleichbleibend hohe Qualität der Ernte an Julius weiter, als Basis seiner hochwertigen Brote.“

»Julius setzt fort, was wir in
der Drax-Mühle begonnen haben.«

Dazwischen liegt freilich der Arbeitsprozess des Mahlens. Nach den einzelnen Kundenwünschen mahlt Monika Drax die Getreidekörner schonend zu verschiedenen Mehltypen. Julius Brantner beliefert sie nach Bedarf, zirka einmal die Woche mit seinen eigens angemischten Biomehlsorten. »Ich finde sehr schön, dass Julius’ Arbeitsweise einen natürlichen Rahmen hat. Er hat ein beschränktes Sortiment, und verkauft bis zum letzten Brot. Biomehle, wie ich sie anbiete, sind nicht unbegrenzt verfügbar. Umso besser, wenn die Kunden ein Gespür dafür bekommen, was wirklich gute Qualität ist, und woher sie stammt.«

Heiter erzählt sie, kurz nach der Eröffnung der Brotmanufaktur einmal im Laden gewesen zu sein, als Julius nicht da war. Niemand habe sie als die Müllerin erkannt, und so hätte sie sich im Stillen über die herrlichen Komplimente der Kunden gefreut. »Der Verkaufsmitarbeiter hat sorgfältig und geduldig alles erklärt und wunderbar Beschied gewusst. Das hat mir sehr imponiert“, gibt sie zu.

Auch die Fähigkeiten des Bäckermeisters selbst scheint sie zu bewundern. »Ich würde das göttliche Bäckerhände nennen», lacht sie, und begründet seine Expertise in den vielen Reisen, die Julius unternommen hat, bevor er das Geschäft in München eröffnete. »Durch die vielen verschiedenen Eindrücke auf der ganzen Welt hat er seine eigene perfekte Linie gefunden.«

Mehr zu Monika Drax’ Biomühle: www.drax-muehle.de

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